Schweiz Mobil - Kanuland
Canoe

Brügg–Aarwangen

1 Aare Kanu
Fotogalerie
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Mittagshalt nach Büren a.A

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Mittagshalt nach Büren a.A

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Ausstieg Kraftwerk Flumenthal

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Ausstieg Kraftwerk Flumenthal

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Steg zum Restaurant Oberli

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Ausstieg bei Aarwangen

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Ausstieg bei Aarwangen

Dieser Reisebericht liegt an:
Aare Kanu

Aare Kanu
Biel (Nidau)–Full-Reuenthal
Zur Route

Nach einem verregneten Montag Ende Juli konnten wir unsere geplante (zweitägige) Tour von Brügg nach Aarwangen einen Tag später doch noch antreten.
Wir sind zwei Kanu-Neulinge anfangs dreissig mit einem aufblasbaren Kanu. Wir haben uns entschieden, nicht schon in Biel mit der Route anzufangen – wie sie im Kanuland beschrieben ist – sondern gleich nach Brügg zu fahren. So mussten wir nicht schon zu Beginn der Route das Regulierwerk Port umtragen.

Mit Kanu, Zelt, Kocher, einem Lunch für den Mittag und sonstigem Gepäck war der kurze Weg vom Bahnhof Brügg zur Anlegestelle des Kurschiffs gleich hinter dem Schulhaus kein Problem.Nach dem Einwassern ging es los. Der Wasserstand war eher hoch (ca. m3/s500m), aber auch so paddelten wir an den meisten Stellen, um gut vorwärts zu kommen.

Die Route ist wunderbar schön und gemütlich. Nach ca. 1.5 h auf dem Wasser hatten wir die erste Etappe vom Kanuland schon hinter uns. Nach Büren a.A. packte uns der Hunger. Wir fanden am rechten Ufer, vis à vis von da wo die Leugene in die Aare mündet, ein schönes Bänkli zum Zmittag essen. Auch eine Wurst hätte man hier gut grillieren können, da es eine Feuerstelle hatte.

Nach dem Essen ging es weiter und wir konnten uns sogar ein gutes Stück bis nach der Autobahnbrücke treiben lassen. Das letzte Stück mussten wir dann nochmal ein bisschen paddeln, um nach ca. 2.5 h am TCS Camping bei Solothurn auf der linken Uferseite anzukommen. Ein grosser, sehr schöner Campingplatz, mit allem was man nach einem Tag auf dem Fluss braucht, erwartete uns. Nach einer ruhigen Nacht brachen wir am Morgen zur zweiten Etappe unsere Kanutour auf.

Auch auf diesem Abschnitt, der Etappe 3 im Kanuland, mussten wir wieder paddeln um vorwärts zu kommen. Schon ca. nach einer Stunde kamen wir zum Kraftwerk Flumenthal. Der ausgeschilderte Steg war ziemlich mit Schwemmholz verhangen. Über die Steintreppe konnten wir unser Kanu jedoch gut auswassern und das kurze Stück bis zum Steg unterhalb des Kraftwerks tragen. Die Mühen des Umtragens wurden mit einer flotten Strömung belohnt. So konnten wir die nächsten Kilometer wieder ein bisschen gemütlicher angehen.

Nach ca 1.5 h kamen wir zum Restaurant Oberli oben im Dorf. Die Gaststätte wird auch im Kanuland empfohlen. Der Fitnessteller war sehr fein, allerdings mussten wir lange auf die Bedienung warten.

Als es dann weitergehen konnte, kamen wir nach ca. einer guten halben Stunde zum Kraftwerk Bannwil. Wir hörten schon lange das Rauschen des Flusses, der über die Mauern schoss, konnten aber die Ausstiegsstelle auf der linken Seite noch nicht sehen. Der Kiesstrand kam dann doch noch hinter der letzten Flussbiegung hervor. Diesmal mussten wir eine weitere Strecke umtragen als in Flumenthal, aber mit unserem Kanu war es immer noch gut zu machen. Wir liefen links ums Kraftwerkshäuschen herum und konnten nach dem Kraftwerk an einem kleinen Kiesstrand wieder einwassern.

Mit Schuss ging es dann nochmals gut 3/4h weiter bis nach Aarwangen. Den ein wenig versteckten Ausstieg gleich vor der Brücke auf der linken Seite fanden wir dann auch. Wir wurden mit einer Kanulandtafel und einer Aufforderung zur Konsumation empfangen. Leider war das Restaurant geschlossen. Der Weg zum Bahnhof war dann wirklich nur ein Katzensprung. Eigentlich wären wir noch gerne weiter zu den Stromschnellen von Wynau gefahren, aber so fit fühlten wir uns nicht mehr um nochmals zu umtragen und zu paddeln. Dieses Abenteuer sparen wir uns deshalb für ein anderes Mal. Vielleicht gibt es ja dann auch wieder einen Reisebericht.
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